Miami tag 3: me gusto
So die Nacht war also völlig okay. Der Manager aus Brasilien wollte nur früh aufstehen und dann mussten natürlich alle früh aufstehen. Dafür bin ich morgen der Arsch, der den Wecker auf 5:45 stellt :)
Da sind überall tolle Graphitis wie das obige aber die tollsten, sieht man bei den Wynwood Walls - ein Muss bei jedem Besuch von Miami.
Ja also das war ziemlich cool und dann war ich mit Felix und den zwei Peruanern beim genialen Mexikaner! Wir haben uns noch umgeguckt, gut unterhalten und sind gegen 10 zurückgefahren. Der mit der Brille hat übrigens an der Havard Law School studiert...
So "Frühstück" ist eine schöne Umschreibung für einen Tüte mit nem Muffin und Apfel drin aber gut, es ist ein hostel. Das ist Meckern auf Hohem Niveau. Dann hatte ich aber nicht mehr die beste Laune. Denn mir ist aufgefallen, dass meine Kreditkarte gesperrt wurde. So jetzt muss dir als erfahrener Amerika-Reisender die Kinnlade runterfallen. Denn ohne Kreditkarte bist du hier ein Niemand.
Es hat mich nur gute 4 Stunden gekostet, diese wieder zu aktivieren. Das Hauptproblem bestand darin, dass ich irgendwie Barclays Deutschland anrufen musste, bei meiner Auslandssim die "international calling option" aber nicht ausgewählt habe. So und jetzt versuch mal nach Deutschland zu telefonieren! Ist schwierig. Naja ich hab es dann irgendwie für nicht allzuviel Geld hinbekommen, über eine Provider ( der was anderes als Kreditkarten aktzeptiert!!!) günstig nach Deutschland zu telefonieren. Es war schon schwierig aber man lernt dazu.
Nachdem ich, auf gut deutsch gesagt, "den Scheiß hinter mir hatte", hab ich mich nach Miami begeben ( für die Lokals ist Miami=Downtown und Miami beach=the beach). Ich habe mich für die spannendste Option entschieden: Ein Leihrad mieten.
Ja, ich weiß, dass klingt mehr als Lebensmüde. Aber zu meiner Verteidigung, dass hat gestern schon mit Felix echt gut geklappt und es war gar nicht zu unsicher. Über das Fahrradverleihsystem kann man sich nicht beschweren. Einzig und allein die Strecken sind nicht immer so schön:
Aber man kommt an, es ist relativ schnell und wenn man vorsichtig ist, kann ich es nur weiterempfehlen! Endlich mal in Downtown habe ich es nur noch zum gesunden Mittag und dem Art Museum geschafft. Denn ich war um 6 schon wieder mit Felix in Wynwood verabredet.
Das Museum mit Park
Ein Wort noch zum Museum. Gestaltet wurde das von Herzog&deMeuron. Die kennen wir auch in Hamburg. Ich sag nur unsere elphi.
Dann bin ich also hochgeradelt nach Wynwood. Dieser Bezirk war echt das Highlight des Tages. Es ist quasi das Brooklyn von Miami. Sehr kreativ, sehr lebendig, sehr spannend.
Da sind überall tolle Graphitis wie das obige aber die tollsten, sieht man bei den Wynwood Walls - ein Muss bei jedem Besuch von Miami.
Von einem Gemälde konnte ich gar nicht mehr weg. Das war echt bombastisch.
Aber seht selbst:
Ja also das war ziemlich cool und dann war ich mit Felix und den zwei Peruanern beim genialen Mexikaner! Wir haben uns noch umgeguckt, gut unterhalten und sind gegen 10 zurückgefahren. Der mit der Brille hat übrigens an der Havard Law School studiert...
Also an einem Tag die folgenden Nationalitäten getroffen: Peru, Brazil (manager) und Russland (Hostel). Ein nicht ganz leichter Tag aber definitiv am Ende doch großartig!
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