Chicago Tag 2 - the not so "windy city"
Well, Chicago ist gar nicht so windig, wie man denkt. Wie sich herausstellt, kann man alle Attraktionen Chicagos auch durchaus in einem Tag abarbeiten. Das habe ich heute getan. Mal gucken, was ich mit den restlichen 3 Tagen mache. Urlaub am Strand? Gar keine schlechte Idee. Chicago hat übrigens einen Strand...
Nach dem Frühstück bin ich mit dem Zug in Richtung Innenstadt gefahren.
In der Innenstadt angekommen, habe ich gleich mal ein paar Gebäude auf meiner Liste abgelaufen, nur um zu sehen, dass dir überhaupt nicht spannend sind. Ein wenig ältere Hochhauser halt. Irgendwann wurde es aber dann doch ganz nett und ein wenig älter.
Ich glaube man kann schon raushören, dass ich von Chicago, Hamburgs Partnerstadt, nicht ganz so angetan bin. Vielleichr war aber auch einfach Washington zu schön! Naja, es ist halt eine Hochhaussiedlung mit ein paar netten Figuren dazwischen.
Honey Buffs sind zwar sehr süß und lecker, aber machen leider nicht sonderlich satt. Deshalb war ich irgendwann am Fluss der Stadt und habe einen Bärenhunger verspürt. Diese Bilder habe ich Hangry auf dem Weg zum Essen gemacht. Wir sind doch wirklich nur Tiere. Das mit hochentwickelt ist alles quatsch. Hunger ist so ein starkes Gefühl. Also man merkt, ich hatte Hunger.
Am Fluß angekommen, ist mir aufgefallen, dass der Fluß auffällig Smaragdfarben ist. An St. Paricks Day, wenn der Fluß knallgrün gefärbt wird, braucht man nicht viel extra Farbe hinzufügen.
Eigentlich wollte ich dann zu Gazollas Pizza, bekannt aus der Serie "How I met your mother", aber die Adresse aus der Serie führt nur zu einem Park. Hm, beim Navy Pier angekommen, hatte ich ein gutes Sandwich, das seinen Job tadellos gemacht hat. 1+!
Über diesen Pier braucht man im Prinzip nicht viel wissen. Es ist ein Einkaufszentrum/Fressmeile auf Stelzen am Wasser. Endlich mit Essen im Magen, bat sich hier jedoch ein Platz in der Sonne, der angenehmer nicht sein könnte.
Was ich irgendwie erfrischend an Chicago finde ist, dass die Stadt nicht so bedrückend ist. Denn der angrenzende Lake Michigan ist so unglaublich riesig! Man kann auf den Horizont blicken und einfach nur nachdenken. So hat die Stadt den Charakter einer Hafenstadt.
Hier habe ich bestimmt gut eine Stunde entspannt und mich von dem Citystress erholt. Ich habe E-Mails geschrieben und noch ein paar andere Dinge erledigt. Anschließend bin ich losgezogen zu der der #1 Attraktion in ganz Chicago: the Bean!
The Bean ist ein enormer Touristenmagnet. Zurecht muss man sagen. Die Bohne ist schon ziemlich lustig und ein Mekka für alle Fotofans. Anschließend bin ich zur einer Konzerthalle gegangen, die alle Architekten interessiert dürfte. Den Namen habe ich vergessen, das Bild jedoch nicht verloren:
Ein Grund warum man Chicagos Attraktionen auch in einem Tag ablaufen kann ist, dass viele jener in dem Park am Wasser liegen. Unter anderem auch die nächste Attraktion: der Buckingham Springbrunnen:
In Deutschland sicherlich eine Legende ist die Route 66. Unter Bikern sicherlich ganz besonders. Nun, diese startet genau hier in Chicago. Siehe selbst:
Dann habe ich mir im Park noch eine Kunstinstallation angeguckt, aber viel interessanter fände ich jetzt nochmal über amerikanische Kuriositäten zu sprechen.
Im Target konnte ich nämlich meinen Augen nicht trauen. Mein Weltbild über die Amis ist vollkommen ins Schwanken geratten. In einem Target. Nein Spaß! Es hat sich nur verfestigt. Denn hier habe ich zum ersten Mal, neben der Rolltroppe, eine Mini-Rolltreppe für den Einkaufswagen gesehen. Das ist so absurd, dass ich darüber ein Video gedreht habe.
Dann will ich aber zum Schluss noch loben, wie toll ich es finde, dass hier in jedem öffentlichen Gebäude, in jedem Park und an vielen Plätzen, funktionierende, öffentliche und kostenlose Toiletten und Wasserspender stehen. In Deutschland ist das nicht der Fall. Es geht mir nicht irgendwie um die 50 Cent für die Toilttenbenutzung, sondern ums Prinzip. Das sind doch Menschenrechte, die man nicht einschränken sollte. Meine Meinung jedenfalls.
P.S. hier gibt es, zu meinem Erschrecken, ein Trump Hotel.
Viele Grüße aus Chicago!
Lenny
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