Los Angeles (1/2) - letzter Stopp

 

Geliebt, gehasst, dass ist Los Angeles. Der Weg zur der Stadt war mit dem Zug aber eindeutig eins: schön!

Von San Fransisco habe ich, auf Empfehlung meines unter mir schlafenden Hostelgastes, den Coast Starliner nach Los Angeles genommen. Das bedeutete leider 6:00 aufstehen, es sollte es jedoch wert sein.

Hier mal ein paar Bilder vom Pazifik. Näher am Wasser war in manchen Fällen nicht möglich. Schön!





In Los Angeles angekommen, habe ich zum Hostel geubert. Wo bin ich in der Stadt untergekommen? Das war tatsächlich gar keine leichte Frage, denn diese Stadt verdient den Titel nicht. Los Angeles ist eine Landschaft, die aus mehreren Städten besteht. Ich habe im Hi Hostel in Santa Monica geschlafen. Die Lage war hier entscheidend und ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Außerdem ist es, für ein Hostel, wirklich schick…



Los Angeles bedurfte mehr Planung, da es zum Einen riesig ist und zum anderen ein sehr sehr schlechtes Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln besitzt. Interessanterweise hatte L.A. mal das am besten funktionierende Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln, bis GM es aufkaufte und stattdessen Highways baute. Wen die Geschichte interessiert:

https://m.youtube.com/watch?v=AwKv3_WwD4o

Am ersten Tag, dem Mittwoch, habe mir Downtown und Hollywood vorgenommen. Ich habe dafür den Zug genommen. Hat wirklich fast eine Stunde gedauert, aber hey für umsonst. Es ist nicht so, dass es immer umsonst ist, aber die Luft war heute so schlecht in der Stadt, dass das Verkehrsunternehmen beschlossen hat, alle Fahrten sind gratis. 


( was ich erst erfahren habe, als ich meine Karte schon mit Geld aufgeladen hatte. Davon abgesehen bin ich ein Fan von Apple Wallet. Wirklich klasse, dass man hier eine digitale, wiederaufladbare Fahrkarte kaufen kann und das nur 2 Sekunden dauert)

Downtown L.A. sieht aus wie ein normales amerikanisches Downtown, hat aber interessante Ecken, zu denen ich später komme. Zuerst bin ich ins Grammy Museum gegangen. 




Anschließend habe ich die berühmten Walt Disney Concert Hall besucht, in der Bart Simpson in einer Folge auf den Dächern skatet. Die Konzerthalle hat übrigens auch einen netten Garten, der an diesem Tag spürbar für Abkühlung sorgte.




Auf dem Weg zu meinem ersten fancy Viertel bin ich doch tatsächlich fast durch die Kamera gelaufen. Hier wurde gedreht für die TV-Serie “The Rookie”. Es war nicht das einzige Mal, dass ich einem Filmset begegnete. In L.A. wird quasi überall gedreht. Unübersehbar und leider viel zu groß ist die Zahl der Obdachlosen in der Stadt. L.A. spiegelte die Kontraste dieses Landes in einer Weise wieder, wie ich es noch nicht gesehen habe.



Im Japanese Viertel habe ich Mittagessen gefunden. Was natürlich? Sushi! Ist doch klar. Was für Sushi? Eine California Roll! Ich war kreativ an diesem Tag.
Wenn man in Downtown Downtown rumläuft ist es  eine Hochhausschlucht. Wenn man diese kleinen netten Viertel, ehemals marginalisierter Gruppen, besucht, hat man das Gefühl, dass man für eine kurze Zeit in einer anderen Welt ist




Berühmt, berüchtigt, auf jeden Fall aber weltbekannt: das LAPD! 


Mindestens genauso bekannt ist dieses Fahrzeug, das in Deutschland jeden Winter über den Bildschirm flimmert:


Spuren der Anfänge der Stadt, als nicht mehr als eine kleine Gemeinde, findet man in „Las Pueblos“. Bilder wie unten geben einem wirklich den Eindruck, man sei für kurze Zeit in Mexiko. Churros sind hier übrigens riesig. 





Auch der Bahnhof von L.A. sieht so anders aus, als seine Kollegen in anderen Städten. Der hier sieht doch wirklich aus, wie in in Mexiko:


Das war auch schon alles, was ich mir für Downtown vorgenommen hatte. Mit dem Zug bin ich weiter nach Hollywood. Hier habe ich in einem Einkaufszentrum die Chance genutzt, den Blick zu bekommen, den wir alle kennen. Auf dem Bild ist es doch ein wenig klein. Haha



In Hollywood lief mir ein wenig die Zeit ab. Da hier jedoch alle Attraktionen so kompakt beieinander sind, habe ich an diesem Tag noch zwei Highlights geschafft. Zum einen, das Dolby Theater. Wem das nichts sagt, dem sagt vielleicht das Bild etwas, denn es ist der Ort, an dem die Oskars verliehen werden!





Kurz vor Schließung habe ich sogar noch durch das Hollywood Museum geschafft. Hier gibt es für echte Filmfans alles, was das Herz begehrt. Für mich war es das Auto aus Zurück in die Zukunft!


Ich schreibe das hier ein wenig in Eile, denn ich bin wortwörtlich gerade beim Boarding des Fliegers. Im Grunde sprechen die Bilder für sich. Ich war in Hollywood außerdem noch vor dem Chinese Theater, wo man in die Fußstapfen von Promis treten kann. Ziemlich cool!




Wusstet ihr, dass Donald Trump am Walk of Fame ist?!


Am Abend war ich dann am zögern. Sollte ich noch das Grifith Observatory mitnehmen? Nach einigem hin und her, habe ich entschlossen, dass auch noch einzutüten. Was soll ich sagen, es war eine gute Entscheidung. Mit einem Denkfehler. War nicht die Zugfahrt kostenlos, weil die Luftverschmutzung an diesem Tag so hoch war. Daran habe ich nicht gedacht. Die Verschmutzung war sogar so groß, dass man sie auf den Bildern sehen kann. Es sind eben besondere Bilder ;)


Für alle L.A. L.A. Land Fans:





Wen alles Gute etwas schlechtes hat, dann auch alles Schlechte etwas Gutes. An diesem Abend waren ein paar nette Menschen am Observatorium, die riesige Teleskope mitgebracht haben und man kostenlos durch diese durchgucken konnte. So habe ich einen Blick auf Mond und Jupiter werfen können, den ich nicht so schnell vergessen werde. Das war mein erster Tag in der Stadt der Engel. Ich werde über dem Atlantik weiterschreiben, sodass von Paris aus, die nächsten Blogs folgen werden.

Lenny








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