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Es werden Posts vom September, 2022 angezeigt.

Tag 3 in Amtrak- Impressionen

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  Tag 3 im Zug. Tag drei in Jogginghose/Hoodie. Viel passiert ist auf der Zugfahrt nicht. Niemand hat uns in der Wüste Nevadas überfallen, noch haben wir einen gestrandeten Wanderer aufgenommen. Dafür gab es aber einiges zu sehen. Aktuell bin ich immer noch im California Zephyr mit Endstation heute Abend in San Francisco. Landschaftlich gab es aber schon so so viel zu sehen, dass ich wenn ich noch etwas interessantes sehe, das einfach ergänze. So habe ich mehr Zeit in San Francisco. Mit dem Zug sind wir bislang von Chicago durch die folgenden Staaten gefahren: Illinois natürlich  Iowa: Ähm Mais! Nebraska - mehr oder weniger nachts schlafend Colorado: Durch atemberaubende Canyons neben dem Colorado River Utah: schöne Wüste mit tollen Canyons! Nevada: halb Wüste halb hübsches Kalifornien! Wir haben übrigens den witzigsten Lokführer aller Zeiten. Kann sogar Deutsch der Comedian! Viele Grüße aus, was schon ziemlich so aussieht wie Kalifornien, Nevada! Lenny 

Me - wie mein Aufenthalt in den Staaten mich geprägt hat

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 - kein Reiseeintrag - nichts neues passiert - nur öffentliche Selbstreflexion - Lenny brabbelt nur über sich selbst Ich habe nicht wirklich irgendetwas zu tun. Deshalb habe ich Zeit über mein Leben nachzudenken und mir die Frage zu stellen: inwiefern (war immer das beste Leitfragewort bei Frau Junker :) hat mich der Aufenthalt in den Staaten verändert? Es war mein Patenonkel Heinrich, der mich vor geraumer Zeit darauf hinwies: “Mensch, Junge, du hast dich aber schon echt verändert”. Das hat mir seitdem zu denken gegeben.  Ich glaube, dass mich diese 6 Monate rückblickend gesehen, unglaublich geprägt haben. Vor meiner Abreise war ich mir nicht sicher, wer ich war und was ich will. Ich glaube, dass ich hier in den USA näher zu mir selbst gefunden habe. Ich sehe klarer, was ich will. Ich habe das volle Maß an Eigenständigkeit erreicht, dass ich mir immer (unbewusst) gewünscht habe. Ich bin 4 Wochen lang die Ostküste vom südlichsten Punkt der USA bis nach Minneapolis entlang gere...

Die letzten Wochen - Chicago/Camp/Chicago

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  Tja, ich war dann doch selbst überrascht, als ich mich im Bus nach Chicago befand. Chicago nummero drei sollte es diesmal sein. Kurz und knapp war es alternativlos und ich wusste, dass ich in Chicago immer willkommen war. Es war mehr Hilflosigkeit als der große Wunsch noch einmal nach Chicago zurückzukehren und die großartigen Erinnerung an diese Stadt zu überschreiben. Ich kann nicht sagen, dass irgendetwas diese Tage einfach war. Es war verdammt schwer. Ich erinnere mich noch an ein Telefonat mit Ricky vor der Abfahrt des Buses. Es war der schwerste Moment meiner Reise in den USA, eine Stadt zu verlassen, die mich nicht mochte, aber ich dennoch nichts anderes als bleiben wollte.  Es sollte jedoch Chicago sein, das mir wieder Orientierung und Zuversicht bot. In Chicago angekommen und abgeholt, wurde ich wirklich herzlich willkommen geheißen. Ich weiß nicht, womit ich die Gastfreundlichkeit der Andersons verdient habe, aber es war wirklich sehr sehr hilfreich.  Bestes B...