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Es werden Posts vom Mai, 2022 angezeigt.

Johnsons (3/3), Camp Iduhapi: WFR-Training

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Ich bin im Camp angekommen. Noch nie wurde ich seit der Ankunft in den USA so herausgefordert wie hier und heute. Aber zuerst noch einen Überblick, was ich die Woche über bei den Johnsons gemacht habe. Am Mittwoch hatte ich die Möglichkeit mit Paul zu einem Sport/Wellnesskomplex zu fahren. LifetimeFitness ist ein riesiger Komplex, wo man für viel Geld so gut wie alle Sportarten ausüben kann. Die Größe ist wirklich beeindruckend. Es war definitiv ein klasse Gefühl mal wieder Sport zu machen, aber HT16 gefällt mir doch irgendwie besser. Größer ist eben nicht immer besser. Am Donnerstag bin ich mit Owen, Dylan und Rachel zu Snuffys gefahren - dem besten Burgerladen, den ich kenne. Wenn man zu Snuffys geht, muss man aber das Gesamtpaket nehmen. Das heißt: Malt, Burger und Pommes. Ein "Malt" ist ein Eiscremeshake. Das Gesamtpaket von Snuffys macht einen natürlich fertig. Das sind soviele Kalorien, wie in den Cheat days des Jahres zusammengerechnet.  Hier ist eine Sache...

Bei den Johnsons - Teil 2

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Zum einen will ich nicht vergessen, was ich tagtäglich erleben. Zum anderen mögen einige meinen Blog echt gerne, daher gibt es jetzt nochmal ein Johnsonupdate. Ich bin mir nicht sicher, wieweit ich beim letzten Mal erzählt habe, deswegen hier nochmals der Überblick. Am Freitag bin ich angekommen und habe nach dem Starbuckskaffee einen netten Abend mit der Familie gehabt. Leckeres Essen und gut zu trinken gibt es hier.  Am Samstag bin ich mit Dylan zum Camp gefahren und habe am Nachmittag Sport gemacht, was ich unglaublich bereue. Nach der guten Pizza waren am Samstag auch die Freunde von Lilia hier und ich musste meine Deutschkenntnisse unter Beweis stellen. Und dann war da natürlich noch "Prom". Eine große Masse an Leuten wollte dafür Fotos am See machen. Gott, wie ich das hassen würde. Am Sonntag war hier große Familienfeier wegen der Konfirmation von Quinn. Und am Sonntag habe ich auch meine erste Autofahrt hier auf Amiland gemacht. Abends kamen noc...

Minnesota: Bei den Johnsons

Seit Freitagabend bin ich wieder bei den Johnsons. "Die Johnsons", dass klingt wie die Durschnittsfamilie in den USA. Ähnlich wie die "Müllers" in Deutschland. Dabei ist es hier so alles andere als durschnittlich. Am Freitagabend war ich kurz davor nochmal ein Uber zu rufen, denn die letzte Busverbindung in den Vorort "Minnetonka" hat Corona wohl nicht überlebt. Dann war mein ehemaliger Gastschüler Owen aber bereit, mich aus der Innenstadt abzuholen. Nachder langen Busfahrt aus Chicago war das sehr angenehm.  Die Jonhsons kenne ich von meinem Austausch mit der Minnetonka-Highschool. Damals durfte ich hier 3 Wochen lang leben. Weil ich mir hier so dermaßen wohlgefühlt habe, habe ich den Mit aufgebracht nach zwei Jahren ohne Kontakt, anzufragen, ob ich nicht für eine Woche hier bleiben dürfte. Wie sich herausgestellt hat, bin ich in der stressigsten Woche des Jahres hier. Nichtdestotrotz wurde ich mit offnen Armen empfangen. Das Haus, gelegen im charmanten E...

Tag 3+4: Chilling in Chicago

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Der Titel sagt schon alles. Ich entspanne hier am riesigen Lake Michigan. Während Backpacking alles andere als Urlaub bedeutet, habe ich hier ein wenig Zeit gefunden, mich mal von dem Roadtrip zu erholen. Die eigentliche Arbeit steht schließlich noch an. Im Grunde genommen habe ich wirklich nicht viel gemacht die letzten Tage. Gestern habe ich noch die letzte Attraktion von meiner Liste abgehackt: das Adler-Planetarium. Leider konnte man nicht rein, da eine Veranstaltung stattfand. Nichtsdestotrotz war es trotzdem schön, das Gebäude zu sehen, über das mir in einem Vortrag schon viel berichtet wurde. Dann gibt es direkt neben dem Planetarium diesen kleinen Strand, dessen Bild ganz oben zu sehen ist. Rund um das  Planetarium kann man sich an einem sonnigen Sommertag, wie dem gestrigen, wunderbar entspannen. Von hier aus hat man einen Blick auf den Horizont und ja vergisst wirklich schnell, dass das hier nur ein See ist. Je nachdem zu welcher Seite ...

Chicago Tag 2 - the not so "windy city"

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Well, Chicago ist gar nicht so windig, wie man denkt. Wie sich herausstellt, kann man alle Attraktionen Chicagos auch durchaus in einem Tag abarbeiten. Das habe ich heute getan. Mal gucken, was ich mit den restlichen 3 Tagen mache. Urlaub am Strand? Gar keine schlechte Idee. Chicago hat übrigens einen Strand... Nach dem Frühstück bin ich mit dem Zug in Richtung Innenstadt gefahren.  In der Innenstadt angekommen, habe ich gleich mal ein paar Gebäude auf meiner Liste abgelaufen, nur um zu sehen, dass dir überhaupt nicht spannend sind. Ein wenig ältere Hochhauser halt. Irgendwann wurde es aber dann doch ganz nett und ein wenig älter. das ist mal ein überwältigender Eingang zu einem Supermarkt oder? Ich glaube man kann schon raushören, dass ich von Chicago, Hamburgs Partnerstadt, nicht ganz so angetan bin. Vielleichr war aber auch einfach Washington zu schön! Naja, es ist halt eine Hochhaussiedlung mit ein paar netten Figuren ...

Chicago Tag 1: Lenny im Altersheim

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Ich kann nicht sagen, ob die Nacht im Zug oder im Bus schlimmer war. Was ich allerdings mit Sicherheit sagen kann, ist, dass ich heute im Altersheim Bibelsongs gesungen habe. Das war Tag 1 in Chicago! Welcher der beiden ist der Berliner? Ja, also meine erste Erfahrung mit der Bahn hier war eigentlich echt nett. Eigentlich! Die Landschaft in West Virgina war bombastisch schön. Ein normaler Sitzplatz ist wie ein Sessel mit mehr Fußraum, als ich benötigt habe. Aber die Nacht war so brutal kalt. Vermutlich kennt die Klimaanlage nur die folgenden zwei Einstellungen: Tiefgefroren oder aus. Dazu kommt, dass der Lockführer die Hupe irgendwie lustig oder spaßig gefunden hat und alle 10 Sekunden gehupt bzw getschutet hat. Immerhin haben sie das Licht gedimmt, sodass ein paar Stunden Halbschlaf möglich waren.  Der Kaffee im Salonwagen hat mich dann gerettet und ich konnte mich, aus dem Fenster auf die Weiten Idianas starrend, mal wieder über meine Kreditkartenfirma auf...

Tag 3+4 und warum Washington meine Lieblingsstadt ist

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Washington ist meine Lieblingsstadt. Warum ausgerechnet Washington und was die Amis von den Deutschen so grundsätzlich unterscheidet, dass folgt jetzt! Die Abende sind immer lustig. Mich überrascht jedes Mal, dass ich vom Alter her 22-25 Jahre alt geschätzt werde. Das können die Leute inmer für einen Moment nicht glauben. Leider sieht das die Security nicht so. Die wollen immer einen Ausweis sehen. Ich sehe es einfach als Kompliment, dass ich die letzten Abende immer zu Bars und Clubs eingeladen wurde. Ich wusste ja, worauf ich mich einlasse.  Vorgesternabend wollte ich also auf der Couch unten entspannen, aber es ist die Quasselcoutch.  Dieses Hostel ist einfach (vielleicht manchmal zu sehr) kommunikativ. Ich vermute aufgrund der Enge. Es war übrigens mal ein Anwaltsbüro. Nein, ich hatte einen netten Abend und hab viel mit den Niederländern gesprochen.  Ich weiß nicht, ob es den Körper irgendwie verändert, aber ich habe jetzt 4 Tage lang zum Frühstück Pancakes gegessen. ...